Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2024
§ 1 Geltungsbereich
- (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen RIT Services (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich KI-Beratung, Softwareentwicklung, Chatbot-Entwicklung und Automatisierungslösungen.
- (2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
- (3) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
§ 2 Vertragsschluss
- (1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
- (2) Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung durch den Auftragnehmer zustande.
- (3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
§ 3 Leistungsumfang
- (1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im jeweiligen Angebot bzw. Vertrag.
- (2) Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung und der Fristen führen.
- (3) Der Auftragnehmer schuldet die Erbringung der vereinbarten Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik. Eine Erfolgsgarantie wird nicht übernommen, soweit nicht ausdrücklich vereinbart.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
- (1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
- (2) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der zur Entgegennahme von Erklärungen und zur Erteilung von Auskünften befugt ist.
- (3) Verzögerungen aufgrund unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Anpassung von Fristen und Vergütung führen.
§ 5 Vergütung und Zahlung
- (1) Die Vergütung richtet sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung und dem vereinbarten Preismodell (Festpreis, Zeitaufwand, etc.).
- (2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- (3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen, sofern nicht anders vereinbart.
- (4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug die weitere Leistungserbringung bis zur vollständigen Zahlung einzustellen.
§ 6 Urheberrechte und Nutzungsrechte
- (1) Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Software, Konzepte, Dokumentationen, etc.) unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmers.
- (2) Der Auftraggeber erhält mit vollständiger Zahlung der Vergütung ein nicht-exklusives, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke.
- (3) Die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
- (4) Open-Source-Komponenten unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen der verwendeten Bibliotheken.
§ 7 Geheimhaltung und Datenschutz
- (1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen geheim zu halten.
- (2) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers gemäß den Bestimmungen der DSGVO. Sofern erforderlich, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.
- (3) Die Geheimhaltungsverpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 8 Gewährleistung
- (1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind.
- (2) Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung innerhalb angemessener Frist.
- (3) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme, sofern nicht anders vereinbart.
- (4) Ausgeschlossen ist die Gewährleistung für Mängel, die durch unsachgemäße Bedienung, Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte oder höhere Gewalt entstehen.
§ 9 Haftung
- (1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
- (2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- (3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
- (4) Vorstehende Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
- (1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
- (2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund gilt insbesondere die wiederholte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
- (3) Kündigungen bedürfen der Schriftform.
§ 11 Schlussbestimmungen
- (1) Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- (2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
- (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Kontakt
- RIT Services GmbH
- Am alten Güterbahnhof 57
- 50825 Köln
- Deutschland
- Telefon: +49 (221) 9759994-1
- E-Mail: info@rit.services